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Brandschutztipps

Silvester

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Die Nacht der Nächte - oder:

Sicher böllern, das rät die Feuerwehr

Kreis Pinneberg -  Wenn sich das Jahr dem Ende entgegen neigt, wird es für die Feuerwehren anstrengend. Erfahrungsgemäß ist die Silvesternacht für die ehrenamtlichen Brandschützer die arbeitsreichste Zeit des Jahres. Vorsätzlich oder fahrlässig werden mit Böllern nur zu oft Papiercontainer und Mülleimer in Brand gesteckt. Vor einem Jahr hatten die freiwilligen Helfer 15 Einsätze abzuarbeiten; es war ein vergleichsweise ruhiger Jahreswechsel gewesen nachdem in den Jahren zuvor mehr als doppelt so viele Alarme aufgelaufen waren. Beim Jahreswechsel von 2009 auf 2010 hatten die freiwilligen Helfer 36 Einsätze abzuarbeiten.

Die Feuerwehren im Kreis Pinneberg hoffen natürlich auf einen erneuten ruhigen Jahreswechsel. Damit auch die freiwilligen Helfer eine ruhige Nacht haben können, hat der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg eine Reihe von Tipps zum sicheren Umgang mit Feuerwerk zusammengestellt:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind "Sprengstoff". Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nur unter Aufsicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Verwenden Sie nur in Deutschland zugelassene Feuerwerkskörper mit dem Prüfsiegel der Bundesanstalt für Materialsicherheit (BAM). So genannte Schwarzimporte z. B. aus Polen oder Russland haben oft eine wesentlich größere Menge an Schwarzpulver und sind deshalb sehr gefährlich - und außerdem verboten.
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg - und zielen Sie niemals auf Menschen.
  • Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schließen Sie Fenster und Türen während des Feuerwerks sorgfältig.

 

 

  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112.
  • Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

 

Einen guten Rutsch ins Jahr 2012 wünscht Ihnen Ihre Freiwillige Feuerwehr Rellingen.

 

silvester

 

Quelle: presseportal.de

Originaltext: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

Quelle des Fotos: piqs.de, Zzyzn.

 

Rettungskarte für PKWs

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Rettungskarte erleichtert das Retten von Personen aus verunfallten PKWs

Helfen Sie uns, Ihnen zu helfen!

Die Rettung von Menschen aus verunfallten PKWs gestaltet sich wegen der immer komplexeren Fahrzeugtechnik zunehmend schwieriger.

Neben aus Diebstahlschutzgründen verriegelten Türen, komplexer Spannungsversorgung und immer weiter verstärkter Fahrerkabine stellen die diversen Airbagsysteme die Rettungskräfte vor Probleme bzw. bringen sie sogar in Gefahr.

In diesem Video sieht man die Gefahr, die von einem (noch nicht ausgelösten) Airbag für die Retter ausgeht.

Aufgrund der Archtitektur der Spannungsversorgung moderner Fahrzeuge ist es auch nicht mehr unbedingt möglich, das Auslösen der Schutzsystem durch Trennen der Spannungsversorgung zu unterbinden, da evtl. eine weitere Batterie verbaut ist.

 

Auch wenn die hydraulischen Rettungsgeräte (Schere und Spreizer) dafür entwickelt wurden, Metalle leicht zu zertrennen, scheitern sie immer öfter an zu starken Konstruktionen. Im besten Fall zerstört dies einfach das Rettungsgerät, indem es bricht.


Die Rettungskräfte können unter Umständen also massive Probleme haben, die verunfallte Person aus dem Fahrzeug zu befreien.

Aus diesem Grund haben die Autohersteller und Importeure in Zusammenarbeit mit Automobilclubs  die Rettungskarte entwickelt:

Auf diesen Blättern sind die wichtigen Komponenten wie Airbags, Verstärkungen, Batterien, Steuergeräte, Treibstofftanks etc. schematisch verzeichnet.

 

Die Rettungskarte

Als Beispiel hier die Rettungskarte eines VW Golf 6 (Quelle: volkswagen.de):

Rettungskarte_Golf6

 

Ein Schnitt mit der Rettungsschere im Dachbereich (bspw. in Höhe der B-Säule) würde somit unweigerlich einen Fensterairbag auslösen. Es könnte aber ebensogut die Treibstoffladung ("Gasgenerator") getroffen werden.

 

Was Sie tun können

  1. Drucken Sie die Rettungskarte für Ihr Fahrzeug aus.
    Der ADAC hält eine Liste mit Links zu den Rettungskarten fast aller Fahrzeughersteller bereit.
    Suchen Sie Ihr genaues Modell heraus, und drucken Sie die Seite aus.
  2. Führen Sie die Karte im Fahrzeug mit.
    Der ADAC empfiehlt, sie hinter die Fahrersonnenblende zu klemmen.
    Falten Sie sie so, dass die bedruckte Seite nach innen zeigt, um das Ausbleichen zu verhindern.
  3. Kleben Sie den Aufkleber "Rettungskarte im Fahrzeug", den Sie u.a. in jeder Geschäftsstelle des ADAC erhalten, auf Ihre Windschutzscheibe, sodass die Rettungskräfte ihn leicht entdecken können.

Im Ernstfall können wir Sie so schneller retten, wenn wir den Aufbau Ihres Fahrzeugs kennen.

Kennen wir Ihr Fahrzeug nicht, vergeht durch die Suche nach Airbags etc. wertvolle Zeit!

 

Links

 

VU

 

Sicheres Grillen

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Gefahren beim Grillen

und Hinweise für sicheres Grillen

 

Allgemeines
Kaum klettern die Temperaturen am Thermometer, beginnt wieder die Grillsaison. Doch Fehler beim Anzünden oder beim Betreiben des Grills können sich „brandheiß“ oder sogar lebensgefährlich auswirken. Eine „abgebrannte“ Gartenparty oder äußerst schwere und schmerzhafte Verbrennungen (von Körperteilen) sind keine Seltenheit. Im  Extremfall kann es sogar zu einem tödlichen Unfall kommen. Kinder sind besonders gefährdet, weil sie die Gefahren nicht einschätzen können. Verdeutlichen kann man sich die Gefahren daran, dass die aus dem Grill lodernden Flammen ca. 800 Grad Celsius, die Glut und das Rost ca. 500 Grad Celsius und das Gehäuse eines Metallgrills noch ca. 400 Grad Celsius Temperatur haben.

Deshalb sollten die folgenden Ausführungen beachtet werden.

 

Was sind die häufigsten Unfall- und Schadenursachen?

• Stichflammenbildung beim An- oder Nachzünden durch explosionsartige Entzündung von gefährlichen brennbaren Flüssigkeiten, wie z. B. Benzin, Spiritus oder Petroleum
• unüberlegte und gedankenlose Aufstellung des Grills, z. B. ohne Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien
• Funkenflug durch Wind oder künstliche Luftzufuhr, z. B. durch einen Föhn

 

Brandschutztipps für ein unbeschwertes Grillvergnügenkeine Grillanzünder

• Grill auf Stabilität und festen Zusammenbau prüfen.


• Grill auf festen und ebenen Untergrund im Freien stellen.


• Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien halten.

Den Grill nicht neben Gartenmöbeln, Holzwänden oder trockenen Gartenabfällen, wie z. B. Laub aufstellen.


Geeigneten Grillplatz suchen.Grillanzünder
Den Grill nicht im Wald, im Zelt, in Gartenlaube, auf Holzfußböden oder Balkon aufstellen.
Windrichtung beachten (Funkenflug, Rauchentwicklung).


Niemals Benzin, Spiritus, Petroleum oder andere leicht brennbare Flüssigkeiten zum Anzünden des Grills verwenden oder in die Glut schütten.

Die explosionsartige Stichflammenbildung kann enorme Ausmaße annehmen und schwerste Verbrennungen verursachen. Werden brennbare Flüssigkeiten aus einer Flasche in den Grill gespritzt, besteht besondere Gefahr.
Bei den häufig vorkommenden Rückzündungen wird dann auch noch der Flascheninhalt explosionsartig entzündet.


• Nur ungefährliche und sicherheitsgeprüfte Grillanzünder verwenden.
Gut geeignet und überall erhältlich sind z. B. Grillanzünder aus Trockenspiritus, Anzündgel, Zündwürfel usw.


Grill nie unbeaufsichtigt lassen.Löschmittel
Besondere Vorsicht ist bei starkem Wind oder beispielsweise herumtollenden Hunden erforderlich. Ansonsten kann sich ein noch so kleines Grillfeuer schnell ausweiten und die Glut danebenstehende Personen treffen.


• Löschmittel bereithalten.
Einen Eimer Wasser, Sand oder einen Feuerlöscher bereithalten. Selbst ein bereitgelegter Gartenschlauch kann im Notfall nützliche Hilfe sein.


• Besonders auf Kinder achten.

Immer die Kinder im Blickfeld haben, denn sie sind neugierig und kennen die Gefahren nicht. Der Grillbereich ist kein Spielbereich! Dies wird  besonders dann häufig vergessen, wenn in geselliger Runde Alkohol mit von der Partie ist.
Die Erwachsenen sollten den Kindern richtiges Verhalten beibringen, die Gefahren beim Grillen erklären und ihnen mit gutem Beispiel voran gehen.


• Bei Brandverletzungen sofort Erste Hilfe leisten.

Brandwunden sofort längere Zeit mit Wasser kühlen und anschließend steril abdecken. Größere Verbrennungen sind ein Fall für den Notarzt. Auch bei keine Kinderkleineren Verbrennungen einen Arzt aufsuchen, insbesondere wenn ein Kind betroffen ist.


• Restglut und Asche erst nach völligem Erkalten entsorgen.
So manche Mülltonne und mancher Komposthaufen ist schon in Flammen aufgegangen, weil dies nicht beachtet wurde.

 

 

Quelle: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein

Quelle des Fotos auf der Startseite: pixelio.de, Jürgen Nießen

 

Osterfeuer

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Beim Osterfeuer Sicherheitsregeln beachten

Durch das Abbrennen von Osterfeuern wird in vielen Ortschaften mit Unterstützung der Feuerwehr auch Brauchtumspflege betrieben. In den zurückliegenden Jahren wurde dieser schöne Brauch verstärkt wieder aufgegriffen. Leider wird das so genannte Brauchtumsfeuer oftmals mit der bequemen Beseitigung des Baumschnitts und anderer Gartenabfälle sowie Restmüll verwechselt.

 

"Vereinzelt hat es bei diesen Veranstaltungen immer wieder Unfälle und andere Schadensfälle mit hohen Sach- oder Personenschäden gegeben", warnt Landesbrandmeister Detlef Radtke, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein.

 

Die Feuerwehr gibt folgende Sicherheitsregeln und bittet um Beachtung:

  • Auflagen der örtlichen Ordnungsbehörde einholen und Auflagen beachten
  • Absprache mit der örtlich zuständigen Feuerwehr
  • Die Feuerwehr stellt in der Regel eine Brandsicherheitswache
  • Erst an dem Tag, an dem das Feuer entzündet werden soll, das Material aufschichten oder umschichten, so können vor allem Kleintiere, die dort Unterschlupf gesucht haben, flüchten
  • Genügend Sicherheitsabstand einhalten zu Gebäuden, Wäldern, öffentlichen Verkehrsflächen, Wohngebieten
  • Zum Schutz der Umwelt nur unbehandeltes Holz, trockenes Baum- und Strauchwerk verbrennen
  • Sperrmüll, Reifen oder sonstige Abfälle dürfen nicht verbrannt werden
  • Keine Brandbeschleuniger als Hilfsmittel für das Anzünden benutzen
  • Das Feuer ist ständig unter Aufsicht zu halten
  • Sicherheitsabstände zum Osterfeuer bzw. zur Glut festlegen

Wählen Sie im Falle eines Notfalles oder Brandes sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

 

Übrigens: Die Feuerwehr Egenbüttel veranstaltet ihr traditionelles Osterfeuer wieder am Ostersamstag!

 

osterfeuer

 

Quelle des Textes: polizeipresse.de, LFV-SH

Quelle des Fotos: pixelio.de, dinolino

 


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